Die
Erweiterung der Stadtbahn kann nur begrüßt werden, schließlich
tragen öffentliche Verkehrsmittel zum Umweltschutz bei.
Dass dabei diese Bäume im Wege standen, ist
natürlich verständlich. Das Problem liegt aber darin, dass sich die
Vorfälle summieren. Jeder gefallene Baum bedeutet einen weiteren Verlust
für ein gutes Stadtklima. Müssen diese Bäume fallen, sollte an Stellen
wie der Wabe oder in Mascherode mehr Toleranz bezüglich "einzelner
Äste" geübt werden.
Die Bäume am Büssingring sind an dieser Stelle das einzig
optisch Erfreuliche.
Wie aus dem Artikel der BZ
von 3.3.2004 hervorgeht, ist geplant die verbleibenden Bäume auf dem
Büssingring auch zu fällen.
Wir fordern daher die Stadt dazu auf, zu prüfen,
ob die Bäume nicht durch die bei Bauarbeiten üblichen Schutzmaßnahmen
(Wurzelvorhang, Manschetten) gerettet werden können, und bei der
Planung und Gestaltung der Stadtbahntrasse neue Bäume mit einzuplanen!
Herr Burkhard Plinke, Mitglied des Stadtbezirksrates 222
Viewegs Garten - Bebelhof schreibt uns dazu Folgendes:
"Zum Thema "Baumloser Büssing-Ring" ist allerdings zu
sagen, dass der Kahlschlag
schon seit fünf Jahren geplant ist, weil anders die Stadtbahn nicht vom Bahnhof an die
Wolfenbütteler Straße angebunden werden kann.
Die Fläche war sicher mal nur eine Rasenfläche mit einigem Gebüsch,
bis vor dem Kahlschlag war aber schon einiges hochgewachsen. Meinungen, dass man das lieber hätte
erhalten sollen und dafür auf die Stadtbahnerweiterung
verzichten, habe ich allerdings nicht gehört. Jetzt wurde
mit dem Bau begonnen, weil doch wieder Geld da war. Leider ist es zu spät,
darüber noch zu streiten."