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Ölper See Flächendeckende Rodung rund um den Ölper See. |
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Uns erreichte - nach Erscheinen des Artikels
zu unserer Gründung - der Anruf einer Anwohnerin. Zahlreiche Bürgerinnen
und Bürger haben sich dort über die Maßnahmen beklagt. "Wir
können ja doch nichts tun." Diese fatale Einstellung ebnet dem
Grünflächenamt den Weg zu weiteren Rodungen. Aktuell: Gabriele Uhlmann hatte nun bei einem Ortstermin Gelegenheit mit Herrn Monpetain und Herrn Köhler von der Oberen Naturschutzbehörde zu sprechen und die betroffenen Stellen vorzuführen. Inzwischen erreichte uns die Antwort. Erschütternd ist die Mitteilung, dass die aufgestellten Verbotsschilder nur appellierenden Charakter - wir nennen das inkonsequente Irreführung - haben. Verbote, die die SpaziergängerInnen einschüchtern sollen, aber gleichzeitig vom Fachbereich Stadtgrün nicht befolgt werden (Vorbildcharakter), können das Verhalten der SpaziergängerInnen nicht nachhaltig positiv beeinflussen. Auch hier zeigt sich, dass Naturschutz in den aktuellen Gesetzen Braunschweigs nicht den Stellenwert hat, der von den Politikern im Wahlkampf postuliert wurde (Stichwort: "konsequente Umweltpolitik").
Folgende Bilder entstanden am 14.3.2004 rum um den See:
Was den Bürgerinnen und Bürgern verboten wird, nimmt sich das Grünflächenamt heraus: Die Zerstörung der Uferzone.
Baumstümpfe (helle Stellen) und Kleinholz wo das Auge hinblickt.
Sägemehl, das das Baummassaker verrät.
Hier fühlt sich keine Ente mehr wohl.
Sichtachse auf das Sägemehl. An dieser Stelle war üppiges Grün.
Tristesse in Braunschweig.
Das grüne Schild im Hintergrund weist auf das Vogelschutzgebiet
hin.
Weitere Informationen folgen. |
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