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Wabe/Am Hohen Felde

Artikel der BZ vom 21.2.2004.
 

Die BZ vom 28.2.2004 befasst sich nun intensiver mit dem Problem. Ein erster Teilerfolg ist zu verzeichnen. Dennoch ist die Rodung nicht endgültig vom Tisch. 

Die dort in Auszügen abgedruckte Stellungnahme stellt die Problematik für die Anwohner genauer dar.

Das betroffene Gelände gehört zum Landschaftsschutzgebiet "Prinz-Albrecht-Park".

In unserem Brief an den OB baten wir um Stellungnahme. Hier die Antwort, die der OB leider nicht persönlich formuliert hat.

Am 2.3.2004 konnten wir bei der Bezirksratsitzung des Stadtbezirkes 111 unsere Fragen stellen. Anwesend war u.a. der Leiter des Fachbereiches Stadtgrün Herr Günther, der sich beim Bezirksrat für seine Informationspolitik entschuldigte. Ein Stopp der Baumfällungen wurde jedoch nicht beschlossen. Bäume mit rotem Punkt bleiben stehen, Bäume mit roten Strich werden gefällt. Hierzu der Bericht der BZ vom 5.3.2004, der leider verschweigt, wie kontrovers die Diskussion verlief. Herr Günther bekam vom Bezirksbürgermeister taktische Rückendeckung und konnte daher wesentlichen Fragen ausweichen: So u.a. der Frage, warum er nur von Büschen spricht, aber in Wirklichkeit 91 Bäume betroffen sind.

Die Fraktionsgeschäftsführerin der Grünen in Braunschweiger Stadtrat Frau Barbara Schulze sandte uns am 3.3.2004 folgende Mitteilung der Verwaltung (Fachbereich Stadtgrün) zur Ansicht: "Pflegeaktion im Landschaftsschutzgebiet an der Wabe in Gliesmarode"

Fakt ist, dass in Zukunft die Natur - auch in Landschaftsschutzgebieten - den Geräten (Hubsteiger etc.) angepasst wird und nicht umgekehrt. Es ist ein unerträglicher Zustand, dass die untere Naturschutzbehörde so etwas duldet!

Ein Teilerfolg zeichnet sich ab. In der BZ vom 10.3.2004 lesen wir, dass dem Grünflächenamt in Zukunft mehr auf die Finger gesehen werden soll. Wir werden das natürlich überprüfen. Herr Hennig Brandes, Bauausschussvorsitzender des Rates (CDU) kommentiert unsere Vorwürfe:

"Die angeführten Baumfällungen seien fast ausschließlich Maßnahmen der Stadtverwaltung und nicht von Bürgern."

Haben wir jemals etwas anderes behauptet? Wir können Herrn Brandes zu dieser wichtigen Erkenntnis nur gratulieren!
Oder meint er, wir sollen uns in Zukunft mehr um den einzelnen Baum im Vorgarten unserer Nachbarn kümmern, und die Stadt in Ruhe weiter ihre Massenfällungen durchführen lassen?

Jetzt prüft die Stadt den "Rechtscharakter" unserer Beschwerde. Die BZ vom 11.3.2004 berichtet. Es wiehert der Amtsschimmel. Wir fragen uns: Wer kontrolliert eigentlich die Kontrolleure?

Wir bleiben dran!

Weitere Informationen folgen.